Um sicherzustellen, dass Trader sich durch konstante Leistung und ordnungsgemäßes Risikomanagement qualifizieren, anstatt sich auf übermäßiges Risiko oder Glück zu verlassen, gelten die folgenden Regeln.
2.1 Gewinnkonzentrationsregel (80%-Regel)
Wenn an einem einzelnen Handelstag der Gesamtgewinn ausschließlich aus Ihren Gewinn-Trades 80 % oder mehr des Challenge Profit Targets erreicht, wird dieser Gewinn nicht für das Bestehen der Challenge angerechnet.
Stattdessen wird Ihre aktuelle Challenge-Phase Reset.
Diese Regel dient dazu, diszipliniertes und nachhaltiges Trading zu fördern, anstatt risikoreiches Handelsverhalten oder glücksspielähnliche Strategien.
Das Erreichen von 80 % oder mehr des erforderlichen Gewinnziels an einem einzigen Handelstag gilt als nicht mit einem verantwortungsvollen Risikomanagement vereinbar und spiegelt nicht die langfristige Handelsdisziplin wider, die von einem Trader mit einem Funded-Konto erwartet wird.
Wie wird diese Regel berechnet?
In diese Berechnung werden ausschließlich gewinnbringend geschlossene Trades einbezogen.
Verlust-Trades werden für den Zweck dieser Regel nicht von Ihren Gewinn-Trades abgezogen.
Beispiel
Angenommen, Sie besitzen ein Challenge-Konto über 10.000 US-Dollar mit einem Profit Target von 8 % (800 US-Dollar).
An einem Handelstag führen Sie 5 Trades aus:
2 Trades werden mit Verlust geschlossen.
3 Trades werden mit einem Gesamtgewinn von 650 US-Dollar geschlossen.
Obwohl Ihr Nettogewinn des Tages nach Berücksichtigung der Verlust-Trades geringer sein kann, berücksichtigt das System ausschließlich die 650 US-Dollar Bruttogewinn aus den Gewinn-Trades.
Da 650 US-Dollar mehr als 80 % des Profit Targets von 800 US-Dollar (640 US-Dollar) entsprechen, wurde die 80%-Regel verletzt.
Infolgedessen wird Ihre aktuelle Challenge-Phase Reset.
Erster Verstoß
Der erste Verstoß gegen die 80%-Regel führt zu einem Reset Ihrer aktuellen Challenge-Phase.
Ihre Challenge beginnt erneut am Anfang der aktuellen Phase.
Wiederholte Verstöße
Wird diese Regel nach einem Reset erneut verletzt, wird das Konto als Failed markiert.
Bitte beachten Sie, dass diese Richtlinie für Ihr gesamtes Trading-Profil gilt.
Wenn zuvor bereits eines Ihrer Konten aufgrund der 80%-Regel zurückgesetzt wurde, wird davon ausgegangen, dass Ihnen diese Regel bekannt ist. Jeder weitere Verstoß gegen dieselbe Regel auf einem anderen berechtigten Konto kann dazu führen, dass dieses Konto unmittelbar als Failed markiert wird.
2.2 Maximales Risiko pro Trade (Single Trade Risk)
Einige unserer Prop-Pläne enthalten eine Regel zum Maximalen Risiko pro Trade (Maximum Single Trade Risk).
Für diese Pläne beträgt der maximal zulässige Verlust pro einzelner Position 3 % des Kontostands (oder wie in den Regeln des jeweiligen Plans angegeben).
Ein Verstoß gegen diese Regel während:
der Challenge-Phase, oder
der Funded (Real)-Phase,
führt dazu, dass das Konto als Failed markiert wird.
Wie wird diese Regel gemessen?
Diese Regel wird nur beim Schließen eines Trades bewertet.
Das bedeutet:
Ein Trade darf während seiner Laufzeit einen schwebenden Verlust (Floating Loss) von mehr als 3 % aufweisen.
Wird der Trade jedoch geschlossen, darf sein realisierter Verlust 3 % nicht überschreiten.
Wichtig
Diese Regel wird für jeden einzelnen Trade separat berechnet.
Sie basiert nicht auf dem kombinierten Verlust mehrerer offener Positionen.
Jeder Trade wird einzeln bewertet, und jeder einzelne geschlossene Trade muss innerhalb des maximal zulässigen Verlusts bleiben.
Verfügbarkeit des Plans
Die Regel zum Maximalen Risiko pro Trade (Maximum Single Trade Risk) gilt nicht für jeden Prop-Plan.
Nur ausgewählte Pläne enthalten diese Einschränkung.
Bitte besuchen Sie die dedizierte Seite Ihres ausgewählten Prop-Plans, um zu überprüfen, ob diese Regel für Ihr Konto gilt.
Unsere Empfehlung
Wir empfehlen dringend, während Ihrer gesamten Trading-Laufbahn angemessene Positionsgrößen beizubehalten und solide Grundsätze des Risikomanagements zu befolgen.
Unser Bewertungssystem ist darauf ausgelegt, Trader zu belohnen, die Beständigkeit, Disziplin und langfristige Nachhaltigkeit zeigen – und nicht übermäßige Risikobereitschaft.