Devisenreserven sinken auf ein 10-Monats-Tief
Der russische Rubel hat gegenüber dem US-Dollar und dem chinesischen Yuan nachgegeben, beeinflusst durch steigende Ölpreise und verstärkte Devisenverkäufe des Staates. Diese Maßnahmen sollen die Auswirkungen der neuen US-Sanktionen abmildern, die auf Russlands Öl- und Gaseinnahmen abzielen.
Das US-Finanzministerium hat kürzlich Sanktionen gegen große russische Ölproduzenten und zahlreiche Schiffe, die russisches Öl transportieren, verhängt. Als Reaktion darauf plant das russische Finanzministerium, die Devisenverkäufe zu erhöhen, um den Rubel zu stützen – mit besonderem Fokus auf Yuan-Transaktionen, da westliche Sanktionen den Handel mit Dollar und Euro einschränken.
Indiens Devisenreserven sind die fünfte Woche in Folge gesunken und erreichten am 3. Januar ein 10-Monats-Tief von 634,59 Milliarden US-Dollar.
Dieser Rückgang ist auf einen stärkeren US-Dollar und verlangsamte Kapitalzuflüsse im Zuge der wirtschaftlichen Abschwächung Indiens zurückzuführen. Zudem haben Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) im Devisenmarkt zur Stabilisierung der Rupie zu einer Verringerung der Reserven beigetragen. Die indische Rupie steht weiterhin unter Druck und erreichte kürzlich ein Rekordtief gegenüber dem US-Dollar.
Händler warten gespannt auf den heutigen US-Verbraucherpreisindex (CPI), der wichtige Inflationstrends aufzeigen und die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnte.
Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der Bericht die Bewertung wichtiger Währungen beeinflussen wird, insbesondere die Performance des US-Dollars gegenüber anderen Hauptwährungen.
Aktuelle Daten zeigen, dass die Industrieproduktion in der Eurozone im November um 0,2 % gegenüber dem Vormonat gestiegen ist – leicht unter den erwarteten 0,3 %.
Dieses moderate Wachstum verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen im verarbeitenden Gewerbe, die durch globale wirtschaftliche Unsicherheiten verstärkt werden. Die Leistungsfähigkeit des Euro bleibt empfindlich gegenüber solchen Wirtschaftsdaten, was mögliche Auswirkungen für Forex-Händler mit sich bringt.
Vorläufige Schätzungen zeigen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,2 % im Jahresvergleich geschrumpft ist.
Dieser Abschwung unterstreicht die Herausforderungen für die größte Volkswirtschaft Europas, darunter Lieferkettenprobleme und Volatilität auf den Energiemärkten. Die Schwäche der deutschen Wirtschaft könnte den Euro unter Druck setzen, da Investoren die Auswirkungen auf die gesamte Eurozone bewerten.