In der kommenden Woche im Devisenmarkt
Die bevorstehende Woche verspricht ereignisreich zu werden, mit mehreren Schlüsselfaktoren, die Währungsbewegungen beeinflussen könnten:
Am 20. Januar wird Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Historisch gesehen können solche politischen Ereignisse Volatilität in die Devisenmärkte bringen, insbesondere wenn neue wirtschaftspolitische Maßnahmen oder Exekutivverordnungen erwartet werden.
Da die US-Märkte am Montag wegen des Martin Luther King Jr. Day geschlossen sind, könnten die Marktreaktionen am Dienstag deutlicher ausfallen.
Die anstehende BoJ-Sitzung wird genau beobachtet, da möglicherweise Zinsanpassungen diskutiert werden. Jede Andeutung einer Zinserhöhung könnte den japanischen Yen (JPY) stärken, was Auswirkungen auf Währungspaare mit dem Yen haben könnte.
Am 24. Januar werden vorläufige PMI-Daten für den Fertigungs- und Dienstleistungssektor in wichtigen Volkswirtschaften wie den USA, der Eurozone und dem Vereinigten Königreich veröffentlicht.
Diese Indikatoren liefern wichtige Einblicke in die wirtschaftliche Gesundheit und können die Erwartungen an die Geldpolitik der Zentralbanken beeinflussen, was wiederum Auswirkungen auf die Devisenmärkte haben kann.
In dieser Woche werden die Quartalszahlen bedeutender US-Unternehmen veröffentlicht, darunter Netflix und American Express.
Positive oder negative Gewinnüberraschungen könnten die Anlegerstimmung beeinflussen, was sich auf die Stärke des US-Dollars auswirken könnte.
Die jüngsten Preisanstiege bei Öl und Erdgas haben insbesondere in Europa Sorgen über die Inflation verstärkt.
Diese Entwicklungen könnten die Bewertung von Währungen energieimportierender Länder beeinflussen und zusätzliche Volatilität in den Markt bringen.
📌 Fazit: Händler sollten diese Ereignisse genau im Auge behalten, da sie das Potenzial haben, erhebliche Marktvolatilität zu verursachen und neue Handelsmöglichkeiten im Devisenmarkt zu schaffen.