US-Dollar vs. Euro (EUR)
Der USD-Index verzeichnete in der vergangenen Woche einen erheblichen Rückgang und erlitt den größten Wochenverlust seit November 2022. Dieser Rückgang wird auf die Marktreaktionen auf die jüngsten US-Handelspolitiken und geopolitische Ereignisse zurückgeführt.
Der Euro zeigt eine starke Aufwärtsbewegung, die durch bedeutende fiskalpolitische Änderungen in Deutschland beeinflusst wird. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht im April vor entscheidenden Entscheidungen zu den Zinssätzen, die die weitere Entwicklung des Euro maßgeblich beeinflussen könnten.
Die Reserve Bank of India (RBI) hat eine große Short-Position im US-Dollar-Futures-Markt eingenommen, um die Rupie angesichts von Aktienabflüssen und Bedenken hinsichtlich der US-Handelspolitik zu stützen. Diese Intervention hat zu einem Rückgang der indischen Devisenreserven geführt, wodurch Fragen zur ausreichenden Höhe dieser Reserven aufgeworfen wurden.
Die Zentralbank von Nigeria (CBN) hat Maßnahmen zur Stabilisierung des Naira ergriffen, was zu einer Aufwertung der Währung führte. Der offizielle und der Parallelmarktkurs haben sich nun auf etwa 1.500 Naira pro US-Dollar angenähert. Diese Stabilität soll die hohe Inflation bekämpfen und das Wirtschaftswachstum fördern.
Präsident Prabowo Subianto hat eine Verordnung unterzeichnet, die Exporteure von Rohstoffen (außer Öl und Gas) dazu verpflichtet, sämtliche Einnahmen für mindestens ein Jahr im Inland zu halten. Diese Maßnahme, die seit dem 1. März in Kraft ist, soll die Devisenreserven um 80 Milliarden US-Dollar erhöhen.
Die spanische Nationale Wertpapiermarktkommission (CNMV) hat die Deutsche Bank mit einer Geldstrafe von 10 Millionen Euro belegt, weil sie riskante Devisenderivate an Unternehmenskunden verkauft hat. Dies stellt eine der höchsten von der Aufsichtsbehörde verhängten Strafen dar.
Union Standard International Group (USG) wurde von einem australischen Gericht für unlautere Geschäftspraktiken verurteilt, da das Unternehmen Kunden zu riskanten Handelsgeschäften gedrängt hatte, was zu erheblichen Verlusten führte. Dieses Urteil unterstreicht die Bedeutung ethischer Standards im Devisenhandel.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bleibt weiterhin entschlossen, Zinssätze und Währungsinterventionen zur Sicherstellung der Preisstabilität einzusetzen, trotz möglicher Vorwürfe der Währungsmanipulation seitens der Vereinigten Staaten.
Dieser Bericht hebt die wichtigsten Trends und Entwicklungen auf dem globalen Devisenmarkt hervor und zeigt deren Auswirkungen auf die regionalen und globalen Wirtschaftsaussichten.