Währungsbewegungen
Britisches Pfund (GBP): Das Pfund erreichte kurzzeitig 1,30 $ gegenüber dem US-Dollar und markierte damit ein Vier-und-ein-halb-Monats-Hoch. Dieser Anstieg ist auf die Erwartungen zurückzuführen, dass die Bank of England (BoE) bei ihrer bevorstehenden Sitzung die aktuellen Zinssätze beibehalten wird.
Euro (EUR): Der Euro stärkte sich sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber dem japanischen Yen, angetrieben durch die erwarteten fiskalischen Anreize aus Deutschland.
Gold: Die Preise erreichten ein Rekordhoch und überschritten die Marke von 3.000 $ pro Unze. Dieser Anstieg wird mit steigenden geopolitischen Spannungen und einem schwächeren US-Dollar in Verbindung gebracht, wodurch Investoren vermehrt auf sichere Anlagewerte setzen.
Öl: Sorgen über mögliche Versorgungsunterbrechungen haben die Ölpreise über 72 $ pro Barrel steigen lassen.
Schweizerische Nationalbank (SNB): Im Jahr 2024 kaufte die SNB 1,2 Milliarden Schweizer Franken in Fremdwährungen, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den 132,9 Milliarden Franken darstellt, die 2023 verkauft wurden. Diese Veränderung spiegelt das Vertrauen der SNB wider, eine stabile Inflation innerhalb ihres Zielbereichs zu erreichen.
Sitzung der US-Notenbank (Federal Reserve): Heute beginnt die zweitägige Sitzung der Federal Reserve. Obwohl erwartet wird, dass die Zinssätze unverändert bleiben, sind Investoren gespannt auf Erkenntnisse über die wirtschaftlichen Auswirkungen anhaltender Handelskonflikte und potenzieller „stagflationärer“ Risiken.
Diese Entwicklungen unterstreichen eine dynamische Devisenlandschaft, die von geopolitischen Ereignissen, Zentralbankpolitiken und der Marktsentiment beeinflusst wird.
Gold erreicht Rekordhoch inmitten geopolitischer Spannungen; Pfund erstarkt.